Lehrerliste

Im Taichi Haus ausgebildete LehrerIn:


 Im Taichi Haus ausgebildete KursleiterIn:

Kursangebot

  • richtet sich an Menschen, die für ihre persönliche Lebenspraxis eine Selbstübungsmethode suchen, die sich in den Alltag integrieren lässt,
  • die einen kontinuierlichen Weg und einen Ort für Ihre Übungspraxis unter erfahrener Anleitung suchen,
  • oder an solche, die über den regelmäßigen wöchentlichen Unterricht hinaus weiterführende Erfahrungen auf dem Weg des T’ai Chi Ch’uan und Qi Gong machen möchten.
  • Während WE Kursen am Taichi Haus steht vor allem die praktische Vertiefung im Vordergrund und wird von fundiertem Hintergrundwissen aus der traditionellen chinesischen Medizin begleitet.

Intensivseminare

März 2019

08.-10.03.2019  Qigong WE – Der Atem des Drachen

15.-17.03.2019  T’ai Chi Ch’uan WE – Push Hands Partnerübungen

22.-24.03.2019  T’ai Chi  Ch’uan WE – Kurzform Intensiv

April 2019

05.-07.04.2019  T’ai Chi Ch’uan Intensiv

Mai 2019

11.05.2019  Qigong Übungsnachmittag

17. – 19.05.2019  T’ai Chi Ch’uan Schwertform I und II

19.05. – 02.06.2019  Herz Qigong Intensivseminar

Juni 2019

28. – 03.06.2019  T’ai Chi Ch’uan Schwertform III

Juli 2019

25. –  28.07.2019   T’ai Chi Ch’uan Sommerkurs Langform

September 2019

05. – 08.09.2019 Qigong Sommerkurs

Oktober 2019

04. – 06.2019  Praxisseminar Selbst Bewußt Auftreten

18. – 20.10.2019  Wandlungsphasen Qigong Erde/Wasser – Tiger/Bär

26.10.2019  Übungsnachmittag

November 2019

15. -17.11.2019 T’ai Chi Ch’uan Techniken der Kurzform

29.11. – 01.12.2019 Stilles Qigong – für alle Ausbildungsstufen

>>> ZUR SEMINARBUCHUNG

Zazen

Ein Mönch fragte Joshu: “ Was würdest du sagen, wenn ich mit Nichts zu dir käme?“

Joshu antwortete: „Wirf es zu Boden“

Der Mönch protestierte: „Ich sagte, ich hätte nichts, was soll ich dann loslassen?“

„Gut, dann trage es weg“, war Joshus Erwiderung. 

Am Taichi Haus besteht die Möglichkeit zum Zazen zu den im Terminplaner jeweils angegebenen Zeiten. Wir führen keine Einführungen oder Unterweisungen in Zen durch. Deswegen sollten Interessenten bereits eine Einführung in Zen oder ein Sesshin besucht haben. Dieses Angebot ist nicht an eine bestimmte Schule oder einen bestimmten Lehrer gebunden. Jeder/e ernsthaft Interessierte ist in dieser offenen „Sitzgruppe“ willkommen.

Initiatische Therapie

nach Karlfried Graf Dürckheim

Der Lehrer des Weges hat in den asiatischen Kulturen eine andere Bedeutung als in Europa. Dort ist er nicht derjenige, der einem Schüler nur Wissen und Können vermittelt, sondern derjenige, der den Weg zeigt. Dazu bedient er sich einer Kunst, deren Ziel jedoch über das Erlernen der Formen hinaus in einen inneren Prozess mündet, woraus die Möglichkeit entsteht „sich auf den Weg zu machen“.

So gesehen ist das, was der Lehrer in diesem Sinne vermittelt für denjenigen zugänglich, der nicht nur die Form sucht, sondern auch sich selbst weiterentwickeln möchte – auf dem inneren Weg. Hier zielen alle zu übenden Formen und Techniken auf ein inneres Wachsen, und je vollendeter die Technik, um so größer die Forderung des Weges nach dem sich selbst entwickelnden Menschen.

Die Initiatische Therapie wurde in den 50er Jahren von Karlfried Graf Dürckheim und Maria Hippius in Todtmoos-Rütte mit dem Ziel entwickelt, den Menschen den Sinn der Selbstentwicklung auf dem inneren Weg zu vermitteln. Dies geschieht anhand von Übungswegen (Meditation, T’ai Chi Ch’uan, Chi Gong, geführtem Zeichnen, personaler Leibarbeit, u.a.)

Eingebettet in eine personale Beziehung zu einem oder mehreren Therpeuten, kann der Schüler lernen, sich mit dem Übungsweg auseinanderzusetzen. Die (wir nennen sie einmal) Meisterschaft, die erreicht wird, besteht nicht in irgendetwas, was der Schüler vielleicht glaubt, sondern in der Formung einer Grundhaltung, auf deren Basis er seine Weiterentwicklung selbst bestimmen kann. Diese Haltung erreicht der Übende nach einer Zeit der Auseinandersetzung mit sich selbst. Dort  wo er dann endlich aufhört, nach äußeren Werten zu suchen, und seinen Blick nach innen richtet, beginnt der Weg.

Der initiatische Weg ist ein Weg zum eigenen Sehen, zum eigenen Denken, ein Weg zur  Befreiung aus allem Gefangensein in den Normen und Gewohnheiten, in den unüberprüften Meinungen und Vorurteilen, gleich worin sie bestehen. Der Fortschritt auf dem Weg besteht in der initiatischen Therapie darin, seinen Körper in die Schulung miteinzubeziehen. Dies nicht im Sinne von Leistung sondern im Sinne von Reifung, wie dies in allen authentischen asiatischen Bewegungskünsten angelegt ist.

Die Art und Weise wie ein Mensch seinen Körper hält, spannt und bewegt, ist kein Zufall, sondern wird von inneren Prinzipien bestimmt. Man kann das beobachten, wenn man den körperlichen Ausdruck verschieden gepolter Menschen vergleicht. (z.B. Rocker und Priester)

Die Übung der Mitte (Hara, Unteres Dan tien) auch im Sinne einer natürlichen Lebensauffassung wird in den Mittelpunkt gestellt.

Das, was der Übende erreichen sollte ist folgendermaßen zu beschreiben:
„Die Welt zu gestalten im Werk und aus dem Wesen zu reifen auf dem Weg“

(Karlfried Graf Dürckheim)

Biosynthese

nach David Boadella

Die Biosynthese ist eine somatische und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapiemethode, die Aspekte der prä – und perinatalen sowie der transpersonalen Psychologie umfasst. Sie wurde in den letzten 40 Jahren von David Boadella erforscht und entwickelt, und wird heute von Silvia Specht-Bodella, David Boadella und führenden Mitarbeitern der „internationalen Training Faculty of Biosynthesis“ fortlaufend weiterentwickelt.
Biosynthese bedeutet Integration des Lebens. Es wird mit Prozessen der Selbstentfaltung gearbeitet, welche organisches Wachstum, persönliche Entwicklung und spirituelle Integrität fördern. Das Ziel dieser Arbeit ist die Verbindung der drei wesentlichen Bereiche des Menschseins:

  • die somatische, also körperliche Existenz
  • die psychische Erfahrung
  • die spirituelle Essenz

Die Biosynthese erhielt im Okt. 1998 als erste körperpsychotherapeutische Methode  vom europäischen Verband für Psychotherapie EAP die wissenschaftliche Anerkennung.

Die Arbeit mit der Lebensenergie bietet eine hervorragende Möglichkeit, uns in Präsenz und Achtsamkeit zu üben, aber auch den Körper in seiner Beweglichkeit zu fördern und zu strukturieren. Innerhalb einer klar strukturierten Körperarbeit, basierend auf Atmung, Tai Chi, Meditation und Tanztraining lernen wir die Feinheit des Ausdrucks zu empfinden, uns auf tiefere Erfahrungsstrukturen einzulassen und im Tanz der eigenen Intuition zu folgen.

In der Körperpsychotherapie versuchen wir Atemmuster, Muskelentspannung und Gefühlsausdruck zu integrieren, d.h. in Übereinstimmung als Ganzheit fließen zu lassen. Wir orientieren uns hier an den Methoden der somatischen Psychotherapie – Biosynthese (David Boadella und Silvia Specht Boadella) und der personalen Leibarbeit (Karlfried Graf Dürckheim).

Körperpsychotherapie

Körperpsychotherapeutische Aspekte in der Ausbildung

Unsere Ausbildung zu T’ai Chi Ch’uan und Chi Gong LehrerIn beinhaltet Selbstentdeckung durch Wiederholen und Vertiefen der vorgegebenen Formen und die verschiedenen Ausbildungstechniken, Wissensvermittlung durch eine entsprechend fundierte Theorie der chinesischen Medizin  (u.a. nach dem Heidelberger Modell der DGTCM) und der Integration körperpsychotherapeutischer Methoden (Biosynthese und Initiatische Therapie).

Individuation und Gesundheit als Thema und T’ai Chi Ch’uan und Chi Gong als Übeverfahren gilt es in einen erweiterten Bezugsrahmen zu stellen, um dem Auftauchen psychologischer Aspekte von verschiedenen Lebensthemen gerecht zu werden. Die Erfahrung zeigt, daß diese in der Ausbildung hervortreten, und vor allem von denjenigen verantwortungsvoll reflektiert werden sollten, die andere auf dem Übungsweg des T’ai Chi Ch’uan und Chi Gong begleiten möchten.

Die einfache körperliche Bewegung in Verbindung von Atmung und Vorstellungskraft wirkt nicht nur auf unmittelbare, körperliche Symptome, sondern hat darüber hinaus Einfluss auf das Gemüt und das Lebensgefühl des Übenden, sowohl im Hinblick auf lösende wie auch auf stabilisierende Wirkungen. Durch Grundkenntnisse der Psychotherapie und westlicher körpertherapeutischer Methoden  gelingt es, psychische Wirkungen der Übungen individuell, und als Wegweiser des „in-neren Netzwerkes“  zu verstehen.

Durch die Regulierungsmöglichkeiten die wir durch die Übungen und die Theorien inzwischen haben, können wir diese Wegweiser als „Unstimmigkeiten im Netzwerk menschlicher Sinnfindung“ (Greten) sehen, und Lösungsmöglichkeiten anbieten. Dies geschieht auf der körperlichen Ebene u.a. durch das Erden (den adäquaten Muskeltonus finden) und das Zentrieren (in Einklang mit der Atmung kommen) und auf der geistig-seelischen Ebene durch das Anschauen, z.B. indem wir etwas „zur Sprache bringen“.

 

Aspekte Ost – West

Aspekte des T’ai Chi Ch’uan und Qi Gong im Zusammenspiel mit westlichen Therapieformen

Grundlage körperorientierter Arbeit ist ein tiefes Vertrauen in den Organismus und dessen selbstregulative Fähigkeit. Im Wesentlichen lassen sich drei Thesen als Grundlage der körperorientierten Therapien herausstellen:

  • Die erste These besagt, dass der Mensch ein psychosomatische Identität ist.
  • Die Zweite postuliert, dass die Quelle der Heilung im Selbst liegt, und nicht etwa außerhalb wie in einem Gott, einem Arzt oder den Kräften des Kosmos.
  • Die dritte These besagt, dass alles Existierende eine Einheit bildet, die zur kreativen Entfaltung des Ganzen und dessen zahllosen Komponenten strebt.

Der Unterschied zur rein psychoanalythischen Arbeit liegt darin, dass die Körpertherapie davon ausgeht, dass jedes psychische Symptom oder Krankheit ihr körperliches Korrelat hat, sich also in der Struktur und der Arbeitsweise des Körpers manifestiert. („funktionelle Identität von  Muskelpanzer und Charakterpanzer“ – A.Lowen)

Krankheit wird hiernach als ein Stau, eine Blockierung der Lebensenergie angesehen. Der freie Fluss und die volle Entfaltung der Lebensenergie ist bei vielen Menschen behindert oder blockiert. Das führt zu Verdrängung und Unterdrückung lebenswichtiger Gefühle, zu einer Verhärtung der Muskulatur und zu Verkrampfung. So ist die individuelle Körperstruktur mit ihren Möglichkeiten und Einschränkungen der Ausdruck der jeweils persönlichen Geschichte.

 

Anmeldung

Preis Übersicht

  • wöchentlichem Unterricht per Lastschrift: € 47 / Monat (Mod. A)
  • wöchentlichem Unterricht per Lastschrift: € 186 / Trimester (Mod. B)
  • Selbstüberweisung oder Bar: € 190 / Trimester
  • WE Kurse, bitte siehe die Einzelkursbeschreibungen hier

ANGEBOT Doppelkursbelegung

  • Bei Belegung zwei Kurse durch eine Person bei wöchentlichem Unterricht per Lastschrift: € 65 / Monat (Mod. A)
  • oder im Trimester per Lastschrift: € 260 / Monat (Mod. B)
  • für weitere Ermäßigungen bitte siehe die Kursbedingungen hier

Ermäßigung Partner

  • Partner im selben Kurs erhalten eine Ermäßigung bei wöchentlichem Unterricht per Lastschrift insgesamt: € 70 / Monat
  • oder im Trimester per Lastschrift insgesamt: € 279 / Monat (Mod. B)
  • für weitere Ermäßigungen bitte siehe die Kursbedingungen hier

Bank Verbindung:

  • Taichi Haus Überlingen, Volksbank Überlingen, Konto – Nr. 110 62 01    BLZ  690 618 00

Krankenkassen

  • Die Kurse sind bei den Verbänden der Krankenkassen als Präventions maßnahme zur Gesundheitsvorsorge anerkannt und werden zu den jeweiligen kassenüblichen Bedingungen gefördert.Die nötigeTeilnahmebescheinigungen werden im Taichi Haus erstellt.